Die zauberhafte Welt der Poesiebilder

Die zauberhafte Welt der Poesiebilder

0 Kommentare

Text und Bilder: Anna Wingeier

Der Schnee fällt, draussen ist es kalt, auf dem Tisch steht ein Krug heisser Tee und aus dem Backofen duftet es herrlich nach Lebkuchen. Die Kinder schauen gespannt, wann die Backofentür geöffnet, die leckeren Weihnachtsguetzlis herausgenommen und dekoriert werden können. Zuckerperlen, Sterne, viele schöne Poesiebilder und jede Menge Zuckerguss warten darauf, den Lebkuchen erstrahlen zu lassen. Da die Poesiebilder so verzücken und das Herz erfreuen, folgen danach noch zwei weitere Bastelarbeiten. An Weihnachten darf es stets etwas mehr sein: Glitzer, Glimmer und die zauberhafte Welt der Poesiebilder erfreuen alle Kinder.

Lebkuchen mit Poesiebildern verziert
Wohl alle Kinder lassen sich dafür begeistern, in der Küche mitzuhelfen. Sie suchen gerne die Küchenwaage, schauen nach einer guten Rührschüssel, helfen beim Abwiegen der Zutaten, kneten und freuen sich, wenn man ihnen auch etwas zutraut. Teig auswallen, ausstechen und dann mit Wonne die Lebkuchen dekorieren, bereitet grossen Spass. Auch wenn die Küche nach diesem Backvergnügen eine gründlichere Reinigung braucht, lohnt sich der Aufwand – beim Blick in die glänzenden, glücklichen Kinderaugen wird das gemeinsame, zuckersüsse Erlebnis nachhaltig in Erinnerung bleiben.

Das brauchts:

  • Poesiebilder
  • Lebkuchenteig (selbst gemacht oder gekauft)
  • Puderzucker, Eiweisspulver
  • Zuckerdekor, Smarties, etwas Milch
  • kleine Plastiktüte oder Spritzbeutel
  • Guetzliausstecher

Für den Lebkuchenteig 300 g Mehl, 1,5 Esslöffel Lebkuchen­gewürz und 50 g Zucker mischen, anschliessend 150 g flüssigen kalten Honig dazugeben. Zwei Kaffeelöffel Triebsalz mit gut einem halben Deziliter kalter Milch anrühren, zu den übrigen Zutaten geben und alles gut miteinander verkneten. Den Teig über Nacht im Kühlschrank zugedeckt ruhen lassen. Danach nochmals durchkneten, einen Zentimeter dick auswallen und mit Guetzliausstecher ausstechen. Mit genügend Abstand aufs Blech legen, mit wenig Milch bestreichen und ca. 10 Minuten bei Ober- und Unterhitze bei 200 °C backen. Wenig Wasser mit 5 Gramm Eiweisspulver oder einem Esslöffel Eiweisspulver mixen und dann 250 Gramm Puderzucker dazugeben. So viel Wasser beigeben, dass eine zähflüssige Masse entsteht, die sich zum Dekorieren eignet. Einen Teil davon in einen Spritzbeutel oder in eine kleine Plastiktüte füllen und die Spitze abschneiden. Besser zuerst wenig abschneiden und wenn zu klein, nochmals nachschneiden. Nun nach Herzenslust die Lebkuchen auf einem Teller mit Poesiebildern, die lassen sich super mit etwas Zuckerguss befestigen, und Zuckerdekor in allen Varianten verzieren.

 

 

Tannenbaum­anhänger und hübsche Schachteln
Wenn man so schöne Poesiebilder zu Hause hat, dass man sich kaum entscheiden kann, welche die schönsten sind, lohnt es sich gleich, damit zu basteln. Hübsche Tannenbaum- oder Geschenkanhänger und kleine Kartonschachteln sind im Nu gemacht. Am besten packt man das Bastelmaterial in eine Schachtel oder auf ein Serviertablett, sodass es schnell griffbereit ist. Es kann gut sein, dass die Nachbarskinder plötzlich vor der Türe stehen und auch mitbasteln wollen.

Das brauchts:

  • Poesiebilder
  • Krepppapier
  • kleine Kartonschachteln
  • Weissleim
  • Glitzer, Pailletten
  • Pomponband, Garn

Für die Anhänger einen Krepppapierstreifen von 8 cm Breite und 20 cm Länge zuschneiden. Die lange Seite so zusammennehmen, dass man ein Garn darum binden und verknoten kann. Ein langes Stück Garn stehen lassen, um es später zum Aufhängen zu verwenden. 

Anschliessend die kurzen Enden auf beiden Seiten zusammennehmen und mit Weissleim kleben. Eine Wäscheklammer hilft beim Trocknen.

Nun in der Mitte ein Poesiebild aufkleben, den Rand mit Weissleim bestreichen und mit Glitzer bestreuen. Einen Teller darunterlegen, um den restlichen Glitzer aufzufangen
und erneut zu verwenden. 

Für die Kartonschachteln den Deckel mit reichlich Weissleim bestreichen, das Poesiebild darauflegen, viel Glitzer und Pailletten darum streuen und zum Schluss am Rand mit Weissleim das Pomponband anbringen.

Anna Wingeier
Anna Wingeier ist auf der Unterlangenegg aufgewachsen. Sie ist Lehrerin, Autorin und zweifache Mutter. Gestalten, Kochen und Backen gehören schon seit Langem zu ihren grossen Leidenschaften.


Hinterlasse einen Kommentar